Archiv für den Monat: April 2014

Platon sagt "LOL". Screenshot: YouTube.

Platons Höhlengleichnis

Platons Idealismus ist die älteste und eine der wirkungsträchtigsten Schulen der theoretischen Philosophie. Die theoretische Philosophie kümmert sich um die Frage, was ist wahr, oder in Platons Fall etwas konkreter: was ist die Welt. Ich habe das hier schon einmal näher erläutert.

Platons Antwort war nun, dass die Welt, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen nur ein Abbild der wahren Welt ist – der Welt der Ideen. Somit gibt es von jedem Ding eine Idee an einem überhimmlischen Ort (topos hyperuranios), dessen Abbild das Ding bloß ist.

Die Ideenlehre ist total abgefahren aber weniger verrückt, als wir spontan sagen würden. Denn sie gibt Antworten auf einige philosophische Grundprobleme, wie etwa dem Universalienproblem: „Woran erkenne ich die Farbe blau?“. Wir können locker auf blaue Gegenstände zeigen, aber was ist ihnen denn gemeinsam? „Dass sie blau sind“ reicht als Antwort nicht aus, denn wir werden selten zwei Blautöne finden, die exakt gleich sind. Zudem gibt es zu verschiedenen Zeiten verschiedene Lichtverhältnisse. Dennoch können wir meist fehlerfrei etwas als blau erkennen. Warum ist das so? Die Antwort, die der Idealismus darauf gibt, ist, dass wir eine Idee von „blau“ haben… Natürlich kann man die Frage auch mit Hilfe anderer philosophischer Schulen beantworten, ich persönlich bevorzuge zum Beispiel den Nominalismus. Aber das ist eine andere Geschichte.

Berühmt geworden ist jedenfalls Platons Höhlengleichnis, das zeigt, wie das Verhältnis von Ideen und Welt ist, wie der Philosoph die Ideen erkennt und was mit dem Philosophen passiert, wenn er den Menschen davon erzählt. Übrigens stammt das Höhlengleichnis aus Platons Dialog Der Staat und soll dazu beitragen, seine Diktatur der Philosophen zu rechtfertigen, aber das nur am Rande.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das Höhlengleichnis ist mein Video der Woche. Thug Notes hat ein Video im 8Bit-Computerspielstil der 80er veröffentlicht, in dem sie das Hölengleichnis erläutern. Gefunden habe ich es bei Pewpewpew, vielen Dank! Und jetzt viel Spaß:

Ein Rind

Vegetarier

Eines vorweg: ich bin kein Vegetarier sondern esse Fleisch. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen möchte ich ein bis zwei Zeilen schreiben über deinen Spott, liebes Internet. Deinen Spott über Menschen die kein Fleisch essen, oder schlimmer noch, Menschen, die überhaupt keine tierischen Produkte essen, aka. Veganer.

Was ich sagen möchte, könnt ihr in der Perspektiefe nachlesen.

Fargo

SF19 – Fargo

He was a little guy. Kinda funny lookin’

Und es begab sich zum einjährigen Jubiläumsspecial, dass Paula und Daniel mal wieder in die 90er reisten ins verschneite Minnesota mit seinen funny lookin’ Regisseuren, seinem künstlichen Schnee, mit zweckentfremdeten Holzhäckslern, mit märchenhaften Holzfällern, die zu weit gehen und mit Hero, Nemesis, Reflection und Romance.

Zu hören gibt es das im Spätfilm.

Ziegen

Irrtümer

Neulich kursierte mal wieder die Geschichte durchs Internet, dass die Hummel nach den Gesetzen der Aerodynamik eigentlich nicht fliegen kann. Da sie dies aber nicht weiß, fliegt sie trotzdem. Das ist eine tolle Geschichte, denn unsere kleine, dicke Heldin zeigt es mal diesen fiesen Wissenschaftlern, die immer glauben, alles besser zu wissen. Zu dumm nur, dass die Geschichte falsch ist.Das ließ mich grübeln, was wir noch alles so glauben, zu wissen, aber uns dabei eigentlich irren.

Das Ergebnis lest ihr in der Perspektiefe.

catcontent

Die definitiv richtigen und letztgültigen Anworten für alle Debatten im Internet

Ach Internet, du nervst mich gerade mal wieder ein kleines bisschen. Einfach weil du immer über das gleiche redest obwohl doch alles schon gesagt ist. Um dem Ganzen jetzt mal ein Ende zu setzten, präsentiere ich euch in der Perspektiefe die letztgültigen Antworten auf alle wichtigen Fragen.

Gelber Regenschirm von Erich Ferdinand. Lizenz (CC BY 2.0)

How I Left Your Mother

Gelber Regenschirm von Erich Ferdinand. Lizenz (CC BY 2.0)

Gelber Regenschirm von Erich Ferdinand. Lizenz (CC BY 2.0)

So, „How I Met Your Mother“ ist also zu Ende. Und auf meinen Social-Media-Kanälen herrscht größtenteils Enttäuschng über das Finale vor. Doch warum eigentlich? Ich habe ein wenig darüber nachgedacht, dann habe ich den Film Crit Hulk gelesen und dann habe ich noch weiter darüber nachgedacht und muss sagen, im Grunde war dies ein ziemlich perfektes Ende für die Serie.

Mehr im Spätfilm.

Sein und Nichts (Symbolbild)

Das Sein und das Nichts

Viele unserer philosophischen Probleme sind darauf zurückzuführen, dass die Sprache feiert. Wir verwenden Wörter falsch und heraus kommen irgendein Unsinn und Beulen, die sich unser Verstand beim Anrennen gegen die Grenzen unserer Sprache geholt hat. Und „das Sein“ und „das Nichts“ sind zwei hervorragende Beispiele dafür.

Warum das so ist, lest ihr in der Perspektiefe.